Wir verwenden keine Cookies. Da wir aber mit Werbepartnern (z. B. Google) zusammenarbeiten, beachten Sie bitte vor Nutzung der Webseite folgende Details
www.Versicherungs-Pol.de: das Versicherungs-Informationsportal    
Menue


Anzeigen


Startseite » Versicherungen von A - Z » Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung

Die Risikolebensversicherung ist eine Versicherung, die eindeutig auf den Schutz der Angehörigen eines Versicherten ausgelegt ist. Der Versicherer selbst hat von der Risikoleben eigentlich nichts. Dafür stellt sie, wenn man so will, den günstigsten Schutz für dessen Familie dar. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Versicherte der Hauptverdiener einer Familie ist.

Zwischen 8% und 10% aller Kinder verlieren lt. Studien einen Elternteil vor Erreichen des 18. Lebensjahres. Oft ist das der so genannte Hauptverdiener der Familie. Wer dann nicht genug Geld auf der hohen Kante hat, der hinterlässt seine Angehörigen eventuell in finanziellen Nöten. Hier könnte eine Risikolebensversicherung Sinn machen. Sie zahlt dann, wenn ein Versicherter stirbt. Typische Versicherungssummen sind dabei 150.000 Euro, oft bei einer Laufzeit von 10 Jahren.

Die Beiträge einer solchen Versicherung werden umso höher, je älter ein Versicherungsnehmer ist. Der Grund dürfte jedem einleuchten - je älter man ist, desto größer ist das Risiko, dass man verstirbt. Und damit ist das Zahlungsrisiko für die Versicherung umso höher. Die Progression der Beiträge ist schon erheblich. Würde ein 30-jähriger z. B. 150 Euro im Jahr zahlen, so zahlt ein 45-jähriger hier oft um die 250 Euro, ein 55-jähriger dürfte weit über das Doppelte dessen zahlen (so um die 500 bis 600 Euro).

Ein weiterer Index für die Beiträge sind bestimmte Lebensgewohnheiten. So zahlen Raucher deutlich mehr als Nichtraucher. Ebenfalls Auswirkungen hat das Geschlecht: Frauen zahlen normalerweise weniger als Männer ein. Bei manchen Versicherern spielt auch die Berufsgruppe eine Rolle. Typische Risikoberufe zahlen mehr als andere - ungefährliche - Gruppen.

Bei Risikolebensversicherungen kann, so meinen Fachleute, jeder selbst wählen. Und zwar kann dabei immer die Beitragshöhe eine Richtschnur sein. Denn angeblich unterscheiden sich die Leistungen der Versicherer in der Regel kaum. Dennoch: vergleichen kann nichts schaden. Wenn es so ist, wie die Fachleute meinen, dann sollte man natürlich beim günstigsten Anbieter zuschlagen. Was interessant sein kann, ist die Frage ob eine Gesellschaft auch so genannte Nachversicherungsgarantien gibt. Diese sind dann interessant, wenn man irgendwann die Versicherungssumme erhöhen will. Hat man eine Nachversicherungsgarantie, so muss man sich in dem Fall nicht mehr extra einer Gesundheitsprüfung unterziehen. Das schont sicherlich die Nerven.

Für unverheiratete Paare, die in einer so genannten nicht ehelichen Gemeinschaft leben, kann folgender Hinweis interessant sein: man rät hier dazu, dass nicht der Hauptverdiener den Vertrag abschließt. Den Vertrag sollte der andere Partner abschließen und im Vertrag das Leben des Partners absichern. So soll angeblich im Versicherungsfall der Auszahlungsbetrag von der Erbschaftssteuer befreit sein. Die Frage ist nur, ob diese Regelung in Zukunft so bestehen bleibt.

Abschließend bleibt als Fazit: eine Risiko-Lebensversicherung kann Sinn machen. Aber nur dann, wenn man Angehörige hat, um deren Wohl man besorgt ist wenn man selbst verstirbt. Das muss man so konkret sagen. Somit macht diese Versicherungsart vor allem Sinn für Hauptversorger einer Familie, eventuell für Hauptverdiener einer Ehegemeinschaft oder für einen Teil einer nicht ehelichen Gemeinschaft.


Benutzerdefinierte Suche