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Startseite » Versicherungen von A - Z » Die Hausratversicherung



Die Hausratversicherung schützt den eigenen Hausrat dann, wenn Schäden eintreten durch Feuer, Diebstahl, Sturm, Hagel oder ähnlichem. Sie ersetzt dabei immer den Neuwert der Gegenstände. Bei Wertsachen (Pelze, Gemälde, Teppiche, Antikes...) gilt: Es wird höchstens bis 20% der Versicherungssumme entschädigt. Höchstgrenzen gibt es außerdem für Bargeld, Sparbücher, Wertpapiere oder Schmuck. 1984 ersetzte die VHB 84 die alte VHB 74, mittlerweile gilt die VHB 92. Berücksichtigt wurden vor allem die hohen Schadensfälle in speziellen Sparten. So geschah es denn auch, dass die früher mitversicherten Fahrräder oder Glasflächen heute separat versichert werden müssen. Ganz allgemein versichert die Hausratversicherung alle Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände eines Haurats. Darüber hinaus werden Vermögen versichert.

Was wird versichert?

Als die Hausratversicherung noch in den Kinderschuhen steckte, musste jeder Gegenstand gemeldet und versichert werden. Heute wird dagegen automatisch der gesamte Hausrat versichert, der zur Einrichtung gehört. Vorsichtig muss man jedoch mit allen fest mit der Wohnung verbundenen Teilen sein. Diese müssen eigens benannt werden (z. B. Verklebte Böden, Tapeten, festgeschraubte Einbaumöbel, Einbauküchen). Nicht versichert sind auch gewerblich genutzte Räume. Ist eine Wohnung mehr als 60 Tage unbewohnt, muss das gemeldet und separat versichert werden. Auch Dinge, die normal zum Hausrat gehören, aber momentan nicht da sind, sind versichert (Teile die zur Reparatur oder Reinigung sind oder die auf Reisen dabei sind).

Schäden einzufordern ist aber in der Hausrat, verglichen mit anderen Versicherungen, eher schwierig. Ist etwas passiert, dann prüft die Versicherung oft akribisch. Hat vielleicht der Versicherte einen Fehler begangen oder fehlt etwas im Vertrag was man jetzt in Abzug bringen kann? Passen Sie hier auf, denn Fehler werden bestraft. Es ist von daher sinnvoll, das Inventar lückenlos nachweisen zu können. Am besten ist das natürlich, wenn man eine Vermögensaufstellung mit Belegen besitzt (die natürlich nicht im eigenen Heim lagern!). Man kann sich aber auch einmal Zeit nehmen, und jede Einzelheit der Wohnung gut erkennbar auf Videofilm festhalten.

Was tun im Schadensfall?

Ist der Schadensfall dann doch einmal eingetreten, heißt es Ruhe bewahren. Auch im Schadensfall muss man besonnen reagieren. Oberste Pflicht im Sinn der Hausratversicherung ist es, den Schaden so klein wie möglich zu halten. Danach muss man umgehend die Versicherung benachrichtigen mit einer lückenlosen Aufstellung aller vom Schaden betroffenen Sachen. Das Ganze muss vom Versicherungsnehmer unterzeichnet sein. Man sollte auch hier versuchen, so viele Belege wie möglich beizulegen. In der Meldung müssen Sie den Wiederbeschaffungswert der Sachen angeben. Eigenleistungen bei Reparatur und Wiederaufbau dürfen Sie mit den üblichen Facharbeiterlöhnen in Rechnung stellen. Verlangen Sie eine Abschlagszahlung, wenn sich die Versicherung nicht innerhalb 1 Monates meldet. Unterschreiben Sie aber nichts, solange der Schaden nicht zu Ihrer Zufriedenheit reguliert ist!

Wann bezahlt eine Versicherung?

Versicherungsschutz gibt es bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Darüber hinaus wird bei Einbruch und Diebstahl sowie bei Raub und Vandalismus gezahlt. In der Regel sind in den Leistungen auch Kosten für Aufräumarbeiten, Schutzkosten und Hotelkosten bzw. Mietkosten enthalten. Damit man volle Deckung bekommt, sollte man sich gegen eine Einrede wegen Unterversicherung schützen. Das heißt: man sollte seinen Hausrat weder zu niedrig noch zu hoch angeben. Die Versicherung zahlten am besten, wenn man die von ihnen vorgeschlagene Versicherungssumme pro Quadratmeter bezahlt (ca. 650,--Euro pro Quadratmeter Wohnfläche). Vorsichtig muss man natürlich bei sehr großen Wohnungen sein, da man bei einer solchen Berechnung schnell überversichert ist.

Zusatzversicherungen zur Hausratversicherung:

Nicht alles ist automatisch über die Hausratversicherung abgesichert. Wie schon erwähnt gehören Fahrräder normalerweise nicht dazu, ebenso sind Glasflächen nicht mehr automatisch mitversichert. Hier muss man, falls man es möchte, eine Glasversicherung separat abschließen. Ebenfalls sind mittlerweile so genannte Elementarschäden und Überspannungsschäden nicht immer automatisch mitversichert. Dies sollte man vor Abschluss genau abklären.

 

 

 


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