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Startseite » Versicherungen von A - Z » Die Gebäudeversicherung/Wohngebäudeversicherung



Die Gebäudeversicherung ist wohl eine der ältesten Versicherungen. Ganz korrekt müsste man von einer verbundenen Wohngebäudeversicherung sprechen. Die Gebäudeversicherung wäre die klassische Versicherung ohne Optionen, die verbunden Wohngebäudeversicherung ist die Gebäudeversicherung plus Feuer-, Leitungswasser- und Sturmversicherung. Versichert ist das Wohngebäude ohne den Inhalt an beweglichen Dingen. Man ist gut beraten, sein Haus gegen Schäden wie Wasser, Feuer, Hagel, Sturm und anderem versichern zu lassen. Es ist nach wie vor so, dass die Gebäudeversicherung in einigen Bundesländern obligatorisch ist. Kredite für Bauherren von Banken gibt es meistens nur, wenn man eine Gebäudeversicherung abgeschlossen hat. Heute hat man die freie Wahl, bei welcher Gesellschaft man diese Versicherung abschließen will. Das war nicht immer so: früher war die Gebäudeversicherung im Prinzip monopolistisch pro Bundesland strukturiert und die Gesellschaften gehörten dem öffentlichen Recht an.

Was ist im Versicherungsumfang drin?

Ziel ist die Kostendeckung die bei einem Wiederaufbau oder der durch Schaden notwendigen Sanierung eines Gebäudes entstehen. Der Versicherungsschutz umfasst in der Regel das Gebäude selbst, alle fest von außen angebrachte Dinge (z. B. Markisen, Briefkasten, auch Carports...), Brennstoffe, Abwasserrohre. Man kann dabei festlegen, gegen welche Schäden man sich versichern will:
  1. Feuerversicherung. Sie versichert das Gebäude z. B. gegen Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion und sogar bei Aufprall eines Luftfahrzeuges, seiner Teile oder seiner Ladung. Allerdings muss es sich bei einem Feuerschaden um ein Feuer handeln, dass zu einer erkennbaren Flamme führte! Feuer durch Kamine sind nicht versichert, wenn das Feuer den Kamin nicht verlassen hat!
  2. Leitungswasserversicherung. Sie deckt Leitungswasserschäden, Frost- und sonstige Bruchschäden,
  3. Sturmversicherung. Sie deckt Sturmschäden ab Windstärke 8 und Hagelschäden.

Was muss man zahlen und was bekommt man dafür?

Die Versicherungssumme und damit die Beitragssumme wird nach einem Index errechnet. Dieser richtet sich nach den Herstellungskosten eines Hauses bezogen auf das Basisjahr 1914(!!). Man erhält im Schadensfall ersetzt:
  • den Neuwert - wenn man innerhalb 3 Jahren wieder baut bzw. wenn nachweisbar die Entschädigung zum Wiederaufbau genutzt wird
  • den Zeitwert - wenn man nicht innerhalb 3 Jahren wieder baut
  • den Reparaturwert - wenn das Gebäude 'nur' beschädigt ist
  • sonstige Nebenleistungen - z. B. Aufräum- und Abbruchkosten, Mietverluste, Mietkosten für Nutzung einer Ersatzwohnung (längstens auf 12 Monate)

Was man sonst noch wissen sollte:

  • Überspannungsschäden durch Blitz und Elektronik am Heizungssystem muss man optional versichern.
  • Grundsätzlich wird es je nach Wohngebiet immer schwieriger, überhaupt noch einen Versicherer zu finden. Die Gesellschaften sind nicht mehr bereit in bekannten Problemgebieten für Elementarschäden wie Erdbeben, Erdrutsche oder Hochwasser aufzukommen.
  • Sonderfälle und somit separat abzuschließen sind sogenannte Bauherrenversicherungen während der Bauphase (Bauleistungsversicherung, Bauherrenhaftpflicht).

 

 

 


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